e-scooter test


E-Scooter – ich weiß nicht, wie es euch geht, aber in Großstädten werden sie von vielen als Plage empfunden. Vor allem die Mietscooter, die überall herumstehen oder meist eher herumliegen. Für die einen sind sie eine geniale, günstige Art, sich spontan fortzubewegen, für andere nur lästig. E-Scooter sind irgendwie wie McDonald’s oder die Bild-Zeitung: McDonald’s Essen mag angeblich keiner, trotzdem gibt es weltweit seit Jahrzehnten Filialen. Und zur Bild-Zeitung, die keiner liest und die trotzdem zu den größten Tageszeitungen überhaupt gehört, sage ich nichts. ^^ E-Scooter sind eine „neumodische Erscheinung“. Neues spaltet immer die Gesellschaft – das war beim Internet („Neuland“) oder bei den E-Autos nicht anders. „Wird sich beides nie durchsetzen…“, hieß es oft. Für alle, die ein kompaktes, schnelles und immer verfügbares Fortbewegungsmittel suchen, ist ein E-Scooter eine gute Alternative zum (oft unhandlichen) Fahrrad. E-Scooter gibt es mittlerweile von vielen Herstellern in unterschiedlichen Preisklassen und Ausführungen. In meinem Test stelle ich euch einen E-Scooter für unter 700 Euro vor. Er bewegt sich im unteren Preisbereich, bietet aber viele Features, die meist nur in weitaus höheren Preisklassen zu finden sind. Ein riesiger 26 Ah Akku, hydraulische Vollfederung, eine Peak-Motorleistung von 1600 Watt und ein Farbdisplay sind in dieser Preisklasse absolut nicht selbstverständlich. In der Regel muss man bei solchen Datenblatt-Superlativen in diesem Preissegment mit massiven Abstrichen rechnen. Ich habe mir den Joyor T6E Pro genau angesehen, um herauszufinden, ob wir es hier mit einem echten Geheimtipp oder einem Blender zu tun haben. Außerdem kläre ich, welche Abstriche man beim T6E Pro konkret in Kauf nehmen muss. Los geht’s…  1. Lieferumfang und erster Eindruck Der Scooter kommt in einem großen, gut geschützten Karton an und bringt ein stattliches Gewicht von ca. 28 kg auf die Waage – ein erstes Indiz für den großen Akku, Vollfederung und die robuste Bauweise. Der Aufbau gestaltet sich simpel und ist in wenigen Minuten erledigt: Lediglich der Lenker, das Display und der Frontscheinwerfer müssen montiert werden. Das mitgelieferte Multitool erfüllt seinen Zweck, eigenes Werkzeug ist jedoch wie immer zu bevorzugen. Genial: Ein Ersatzschlauch für die 10-Zoll-Luftreifen liegt bei. Sollte man also mal einen Platten haben, hat man gleich alles da, um dies schnell zu beheben. Super! Der erste haptische Eindruck überrascht positiv: Der Joyor T6E Pro wirkt massiv und stabil. Nichts klappert beim Auspacken. Das Trittbrett ist mit ca. 20 cm Breite angenehm groß und bietet viel Platz für die Füße. Die Schweißnähte sind nicht auf Premium-Niveau, aber für diese Preisklasse absolut in Ordnung und wirken solide.  2. Die technischen Daten im Überblick Bevor wir zum Fahrtest kommen, hier die „nackten Zahlen“ um ihn besser Einschätzen und vergleichen zu können: Akku: 48V / 26 Ah (1248 Wh) – Das Highlight dieses Modells. Motorleistung: 500W Nennleistung / bis zu 1600W Peak-Leistung. Reichweite (Herstellerangabe): Bis zu 90 km. Federung: Hydraulische Vollfederung vorne und hinten. Reifen: 10 Zoll Offroad-Luftreifen. Bremsen: Scheibenbremsen vorne und hinten. Gewicht: ca. 28 kg. Zuladung: bis 120 kg. 3. Ausstattung und Features Klappmechanismus Der Faltmechanismus macht einen sehr soliden Eindruck. Er rastet sauber ein und wird zusätzlich mit einem Sicherungsstift fixiert. Hier wackelt im Fahrbetrieb nichts, die Lenkstange bietet ein sicheres Gefühl und diese ist auch in der Höhe anpassbar. Display und Bedienelemente Das verbaute Farbdisplay ist funktional und gut ablesbar, auch bei Sonnenlicht. Es bietet sogar einen USB-Port, um beispielsweise das Smartphone während der Fahrt zu laden. Ein nettes Feature in dieser Preisklasse. Allerdings zeigt sich hier auch, wo der Rotstift angesetzt wurde: Die gesamte Einheit aus Display und Gashebel (Fingergas) wirkt haptisch eher günstig und hat etwas Spiel. Es funktioniert tadellos, fühlt sich aber nicht wirklich hochwertig an. Beleuchtung und Blinker Hier […]

Joyor T6E Pro – Preis-Leistungs-König unter den e-Rollern?


3
Der Odys Alpha X10 ist ein bezahlbarer „Mittelklasse Elektro- Scooter“ und eine echte alternative zu teuren ERollern. Der Odys Alpha X10 hat eine Reichweite von bis zu 30km (welche natürlich von der Nutzung abhängig ist), die der ERoller mit bis zu 20km/h zurück legt. Mehr Geschwindigkeit ist in Deutschland auf den Straßen nicht erlaubt, bzw. im Straßenverkehr zugelassen. Es hat einen 500 Watt Motor, welches ihn auch gut mit Steigungen zurechtkommen lässt. Auch ist die Besonderheit des X10 das er bis 120kg belastet werden kann, viele andere, wesentlich teurere Modelle können nur bis 100kg tragen, nicht so beim Alpha X10 Mit zwei 10 Zoll großen Luftreifen, ist der ERoller sehr kompfortabel unterwegs, weil die Luftreifen gegenüber Vollgummi-Reifen günstiger Modelle, Erschütterungen besser absorbieren/abfedern und das Fahren sicherer machen. Der hohe Lenker, welcher nicht höhenverstellbar ist tut sein übriges für ein sicheres Fahren mit diesem Roller. Viele Roller besitzen am Lenker zwei Bremsen für vorn/hinten. Mitunter kann es zu brenzlichen Situationen kommen, wenn der Fahrer z.B. die vordere Bremse zu stark betätigt. Beim X10 wird das Voderrad sicher elektronisch gebremst, was ein z.B. ungewolltes blockieren des Rades und ein Sturz verhindert. Positiver Nebeneffekt, beim Bremsen gewinnt das e-ABS System, wie bei einem Elektroauto, Energie die dem Akku wieder zur Verfügung gestellt wird. Auch tut es der Optik gut, dass nur ein Bremshebel vorhanden ist. Der Fahrer muss sich nicht Gedanken machen wie stark er wo bremst, was das Fahren einfacher und entspannter gestaltet. Entspannt ist man auch mit dem Odys Alpha X10 unterwegs da er nahezu lautlos dahin gleitet. Nichts klappert, nicht einmal der Motor ist groß zu hören, was ihn von anderen, kleinpreisigen Geräten unterscheidet. Auch ist er im Punkto Beleuchtung vielen Geräten überlegen. Die Beleuchtung nach vorn leuchtet die Straße bis 6 Meter vor dem Fahrer großflächig aus. Das Rücklicht mir Reflektor ist dezent und im Schutzblech/Kotflügel eingelassen, wie auch der Frontscheinwerfer, der sich versenkt im Lenker befindet. Die Beleuchtung erfolgt über das Bordnetz des Rollers, eine gesonderte Stromversorung für das Licht ist nicht nötig wie bei anderen Geräten. Über das beleuchtete Display des Rollers ist die Beleuchtung auszuschalten, auch gibt das Display wichtige Informationen über Fahrstrecke, Akkuzustand und Fahrzeit. Der hohe Lenker lässt sich einfach mit einer Hand umklappen und als Tragegriff nutzen. Mit 16 Kilogramm ist der Roller zwar schwer, aber im vergleich zu anderen Rollern wie der Vergleichbare „Sagway Ninebot“, der ganze 4kg schwerer ist. Fazit: Der Odys Alpha X10 bietet großen Fahrspaß, komfortables und sicheres Fahren bei Strecken bis 30km. Er ist sehr Wertig und was er noch so alles kann, erfahrt Ihr in meinem Video. Den Odys Alpha X10 findest Du hier bei amazon.  

Odys Alpha X10 – E-Scooter zum fairen Preis