Technik Review


Hand aufs Herz: Wenn du bisher an Fitness-Tracker gedacht hast, hattest du wahrscheinlich diese schmalen Plastikbänder im Kopf, die zwar Schritte zählen, aber am Handgelenk eher nach „Hobby“ als nach „High-End“ aussehen. Mit der neuen WATCH FIT 5 Serie beerdigt Huawei dieses Klischee endgültig. Unter dem Motto „Spark your Vibe“ positioniert Huawei die Serie strategisch weg vom „billigen Tracker“ hin zur kompakten Premium-Smartwatch. Es ist der Versuch, den Spagat zwischen schickem Büro-Look und hartem Outdoor-Abenteuer zu meistern. Und ganz ehrlich? Es ist eine Wohltat, mal keine Uhr zu tragen, die so klobig ist, dass man meint, man hätte sich einen Tauchcomputer aus den 90ern ans Handgelenk geschnallt. Aber hält das Teil auch, was die Optik verspricht? Schauen wir uns die Details an, angefangen bei dem, was man zuerst sieht: der “Hülle”. Design & Haptik: „Wrist Candy“ oder Werkzeug? Huawei bietet zwei Varianten an: Die Fit 5 und die Fit 5 Pro. Während die Standard-Version auf ein Gehäuse aus 100 % recyceltem Aluminium setzt, fährt die Pro-Version schwerere Geschütze auf – allerdings nur bei der Qualität, nicht beim Gewicht. Gewichtswunder: Mit nur 27 g (Fit 5) bzw. 30,4 g (Pro) spürst du die Uhr im Alltag kaum. Das ist ein massiver Komfort-Vorteil gegenüber Brocken wie der Apple Watch Ultra. Materialschlacht: Die Pro-Version kommt mit einer edlen Titan-Lünette und einem Gehäuse aus Luftfahrt-Aluminium. Ein echtes Highlight: Die weiße Pro-Version besitzt eine Rückseite aus Nanokeramik (Micro-Arc Oxidation), was ihr eine extrem hochwertige, glatte Haptik verleiht. Der „Lebensretter“: Das Display der Pro wird durch 2.5D-Saphirglas geschützt. Wer wie ich dazu neigt, im Vorbeigehen jeden Türrahmen mitzunehmen, wird dieses kratzfeste Glas lieben – es erhöht die Oberflächenhärte um satte 130 %. Immersives Erlebnis: Die Ränder sind extrem schmal. Die Pro erreicht eine Screen-to-Body-Ratio von 83 % (79 % bei der Standard), was die Front extrem modern und fast randlos wirken lässt. Man merkt sofort: Das ist kein Spielzeug mehr, sondern ein hochwertiges Accessoire. Und sobald man das Handgelenk dreht, leuchtet einem das nächste Highlight entgegen. Das Display: 3000 Nits gegen die Mittagssonne Das AMOLED-Display ist das Prunkstück. Die Standard-Variante bietet 1,82 Zoll, während die Pro Version aus meinem Test auf 1,92 Zoll kommt. Das wahre Killer-Feature ist jedoch die Helligkeit: Die Pro-Version feuert mit bis zu 3000 Nits (2500 Nits beim Standard-Modell). Bildhaft gesprochen bedeutet das: Selbst wenn die Mittagssonne im Hochsommer direkt auf die Uhr knallt, musst du keine Hand mehr schützend über das Display halten, um deine Pace abzulesen. Alles bleibt gestochen scharf. Für den „Gute-Laune-Faktor“ sorgt das neue „Fluffy“-Zifferblatt. Ein kleiner digitaler Panda reagiert auf deine Interaktion. Du kannst ihn kraulen, er winkt dir zu oder gähnt, wenn du zu lange inaktiv warst. Das ist eine charmante Spielerei, die den Technik-Alltag auflockert… ist aber echt nicht mein Fall, aber ich bin vielleicht auch nicht die richtige Zielgruppe dafür? Doch die Uhr kann mehr als nur süß aussehen – sobald man sich bewegt, zeigt sie ihre wahren Muskeln. Sport & Bewegung: Deine Smartwatch als Personal Trainer Huawei hat die Sportfunktionen massiv aufgebohrt. Besonders cool für Schreibtischtäter: Die 30 Mini-Workout-Animationen. Der Panda macht dir Übungen für Nacken, Schultern oder zum Dehnen direkt auf der Uhr vor. Ideal, um der „Büro-Starre“ zwischendurch zu entfliehen. Für die ambitionierten Sportler gibt es echte Profi-Features: Golf (exklusiv Pro): Über 17.000 Golfplatz-Karten weltweit inklusive Green-View (die sich mit deinem Blickwinkel dreht) und präziser Distanzmessung zum Loch oder Hindernis. Radfahren: Für Hobby-Radler gibt es jetzt die „virtuelle Wattmessung“ und die „virtuelle Trittfrequenz“. Ohne teure Pedalsensoren berechnet die Uhr aus Speed, Steigung und Herzfrequenz deine ungefähre Leistung – perfekt, um das Training einzuschätzen. Cool Trailrunning: Dank des neuen „Sunflower“-Positionierungssystems ist das GPS extrem präzise. Du hast eine echte Navigation am Handgelenk, kannst Checkpoints (CPs) setzen und siehst den Distanz-Countdown bis zum Ziel. Auch neu, Die Karte des Tracks ist offline auf der Watch und hilft Dir dabei auf Kurs […]

Kompakt, elegant, extrem sportlich: Huawei Watch Fit 5 Pro im ...


Nothing Headphone (1) – mein ehrlicher Langzeiteindruck Ich habe mir die Nothing Headphone (1) ausführlich genutzt im echten Alltag. Kein Sponsoring, kein Marketing-Gerede, sondern meine persönliche Einschätzung nach vielen Stunden Musik, Calls und Unterwegssein. Kurz gesagt: Diese Kopfhörer sind meine Nummer 1 geworden, trotz kleiner Schwächen, aber seht selbst. Los gehst. Design – typisch Nothing, und genau das mag ich Fangen wir mit dem nicht unwichtigen punkt an, dem Design! Klar ist das ohne Frage Geschmackssache – aber genau hier hebt sich Nothing von der Masse ab und das liebe ich. Die transparenten Elemente, die klaren Linien und die industrielle Anmutung wirken frisch und eigenständig. Kein anonymer „Plastikbomber“, sondern ein Kopfhörer mit Charakter. Die Verarbeitung fühlt sich hochwertig an, nichts knarzt oder wirkt billig. Mit rund 329 Gramm sind sie nicht ultraleicht, sitzen dafür aber stabil und sicher auf dem Kopf. Für mich ein guter Kompromiss, gerade bei längeren Sessions. Nicht klappbar – das ist ein Nachteil, den man erwähnen muss. Für Rucksäcke oder kleine Taschen sind sie nicht ideal, aber für meinen Alltag war das aber kein Dealbreaker. Die Kopfhörer finden schnell und einfach Platz in der schlanken, aber eben nicht kleinen Tasche. Bedienung – endlich wieder echte Tasten Einer der größten Pluspunkte der Kopfhörer für mich: die physische Bedienung. Nothing setzt nicht ausschließlich auf Touch, sondern auf echte Bedienelemente wie: Volume-Roller Paddle-Button dedizierte Tasten für ANC-Modi Das funktioniert zuverlässig, intuitiv und ohne Fehlbedienungen. Die Lautstärkerolle gibt durch ihre Rasterung ein klares haptisches Feedback. Zusätzlich ist im Kopfhörer ein leises Klicken zu hören, das jede Lautstärkeänderung akustisch bestätigt. Die Reaktion erfolgt nahezu verzögerungsfrei – fast so, als würde man früher an einem Lautstärkeregler eines Verstärkers oder Kofferradios drehen. I love it. Gerade unterwegs oder beim Sport ist das, wie ich finde, ein echter Vorteil. Dazu kommt die automatische Trageerkennung, die die Wiedergabe pausiert, sobald man die Kopfhörer absetzt – simpel, aber gut umgesetzt. Die Nothing X App ergänzt das Ganze sinnvoll: Klangprofile, Spatial Audio und ANC-Stufen sind übersichtlich aufgebaut, nichts wirkt überladen. Zusätzlich lassen sich über die App die Tasten individuell anpassen, sodass man die meistgenutzten Funktionen auf die persönliche Wunschtaste legen kann. Ebenfalls angenehm: Die Kopfhörer werden nicht ständig „zutex­tet“. Viele Modelle neigen dazu, einen beim Einschalten mit Ansagen zu überhäufen – Akkustatus, Verbindung mit Gerät A und so weiter. Bei den Nothing Headphone (1) ist das anders: Ein kurzes Klicken signalisiert nach dem Einschalten, dass die Verbindung steht und es losgehen kann. Mehr nicht – und genau das gefällt mir. Manchmal ist weniger einfach mehr!  Klang – der Grund, warum sie meine Nummer 1 sind Der Klang ist für mich der wichtigste Punkt – und hier liefern die Nothing Headphone (1) richtig ab. Die 40-mm-Treiber, abgestimmt mit KEF, sorgen für einen sehr ausgewogenen Sound: kräftiger, sauberer Bass ohne zu wummern klare Mitten (Stimmen klingen natürlich) angenehme Höhen ohne Schärfe Besonders positiv: Der Klang wirkt nicht künstlich aufgeblasen, sondern ehrlich und kontrolliert. Mit LDAC wird das Gesamtbild noch einmal hörbar besser – vor allem bei hochauflösender Musik kommen Details klarer zur Geltung. Eines sind die Nothing Headphones allerdings nicht: Bassmonster. Wer auf extrem dominante Bässe steht, die alles andere akustisch überlagern, wird hier nicht glücklich. Nothing setzt hörbar auf einen ausgewogenen Klang, bei dem die Bässe bewusst nicht zu viel Raum einnehmen. Ich mag kräftige Bässe, finde den Sound der Nothing Headphones aber dennoch sehr stimmig und angenehm abgestimmt. Für mich wirkt der Klang ausgewogen und sauber – auch wenn es sich klar nicht um typische Bass-Junkie-Kopfhörer handelt. Vorab ein wichtiger Hinweis: Nehmt euch unbedingt die Zeit, den Equalizer zu testen, denn erst damit entfalten die Kopfhörer ihr […]

Nothing Headphone (1): Hype oder echte Innovation für deine Ohren?